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FMEA

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Hinter dem Begriff der FMEA oder auch der FMECA (beide werden mehr oder weniger als Synonym verwendet) verbirgt sich nichts anderes als eine Ansammlung analytischer Methoden der Analyse der Zuverlässigkeit oder auch der Fehlermöglichkeit, die zum Beispiel durch die QMH Consulting GmbH vermittelt werden. Die freie deutsche Übersetzung lautet dabei auch Fehlermöglichkeitsanalyse und Fehlereinflussanalyse bzw. Auswirkungsanalyse. Untersucht werden dabei mögliche Fehler in Produkten der verschiedensten Art im Hinblick auf ihre Bedeutung für den Endverbraucher, die Auftrittswahrscheinlichkeit dieser Fehler und die Wahrscheinlichkeit ihrer tatsächlichen Entdeckung, denn nicht jeder Fehler an oder in einem Produkt fällt jedem Kunden gleich als solcher auf und wird von jedem Kunden in gleichem Maße stark bewertet. Hier soll diese Analyse Aufschluss geben und zeigen, wie "schlimm" ein Fehler praktisch ist und welche Konsequenzen ein Hersteller aus diesen Fehlern unter Umständen zu erwarten hat oder eben auch nicht, wenn die Fehler als solche gar nicht wirklich bemerkt werden. 

Die Geschichte der FMEA  

Im Großen und Ganzen kann die Auswirkungsanalyse, wie die FMEA auch genannt wird, auf eine relativ ausführliche und recht lange Geschichte verweisen. Ihren Ursprung hatte die Methode - wie viele weitere ebenfalls - im militärischen Umfeld und wurde nach ihrer Erweiterung und Freigabe zuerst in der Luft- und Raumfahrttechnik genutzt. Als dritter Bereiche versuchte sich die Automobilbranche mit dieser Methode und hatte dabei eher gemischte Erfolge vorzuweisen.

Verantwortlich für den flächendeckenden Einsatz war allerdings das Unternehmen FORD, denn im Jahre 1970 kam das Unternehmen in negative Schlagzeilen als es Probleme mit dem Modell FORD Pinto gab. Allerdings sollte berücksichtigt werden, dass die Methode heute relativ weit verbreitet ist und sich nicht mehr nur auf die militärische Nutzung und auf die Nutzung in der Fahrzeugtechnik beschränkt. Immerhin liegt der Auswirkungsanalyse ein recht neutrales Methoden-Modell zu Grunde, so dass sich das überarbeitete Verfahren in nahezu jeder erdenklichen Branche anwenden lässt.   

Normen und Standards der Auswirkungsanalyse  

Eine einheitliche Norm im Sinne der DIN - Normen oder ähnlichem existiert derzeit nicht, eher gibt es in Hinblick auf die Auswirkungsanalyse eine ganze Reihe vielfältiger Normen und Standards, die je nach Kontext der Anwendung variieren können. Hier treten also einige Standards und Normen in den Vordergrund, während andere weniger wichtig sind oder sogar ganz außer Acht gelassen werden können. Dabei spielt es auch eine große Rolle, was genau analysiert werden soll, denn wie bereits erwähnt, ist die Auswirkungsanalyse nicht nur im Hinblick auf ein bestimmtes Untersuchungsobjekt einsetzbar, sondern kann vielfältig genutzt werden.   

Unterstützung für die Implementierung einer Auswirkungsanalyse  

Aus diesem Grunde ist die Einführung und der Nutzung der Auswirkungsanalyse häufig nicht ganz einfach, so dass es sich empfiehlt, hier sach- und vor allem fachkundige Unterstützung zu nutzen. Der optimale Ansprechpartner ist dabei meist ein versierter Unternehmensberater, der mit dieser Methode Erfahrung hat und diese auch schon in anderen Unternehmen eingesetzt und unter Umständen sogar weiterentwickelt hat. Rat und Hilfe bekommen interessierte Unternehmen aber auch von speziell geschulten Coaches, die sich auf die Einführung der Technik in Unternehmen einer bestimmten Branche spezialisiert haben. Ebenso kann ein Gespräch mit einem Steuerberater hier Abhilfe schaffen, denn die Fachleute besitzen meist gute Kontakte.


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